Abitur 2008 – Tag 1 – Deutsch

Donnerstag morgen, 7.40 Uhr.

Erbse läuft in der Schule ein. Sie ist so nervös, dass sie fast ein beeindruckendes Rückwärtsessen starten möchte. Sie geht rein, hört zu, wie erst zwei Lehrer und dann noch der Rektor Panik verbreiten.

Sie wartet.

Sie bekommt die Aufgaben. Geht so. Um 8 Uhr gehts los. Sie liest alle Aufgaben durch, die irgendwie alle scheiße sind und wählt dann eine Szenenanalyse aus Schillers “Die Räuber”. Sie brauct für Aufgabe 1 2 Stunden, für Aufgabe 2 1,5 und für Aufgabe 3 2 Stunden. Aufgabe 3 ist ein Vergleich mit Kafkas “Der Proceß”, wenigstens etwas positives. Die Aufgabenstellung is trotzdem scheiße,

13.10 Uhr:

Erbse gibt ab und geht. Sie is total überdreht und froh, aber nicht, weil es so gut gelaufern ist, sonder weil es endlich vorbei ist und sich der Knoten in ihren Eingeweiden wieder löst.

Resultat: 8 Seiten Konzept, fast 7 Seiten Reinschrift in kleiner Handschrift. Wenig. Könnte besser sein.

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